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Übernachtungszahlen in Bad Karlshafen

Spitzenreiter im Landkreis Kassel

Bad Karlshafen (brv) - Wieder konnte Bad Karlshafen im Jahr 2019 die meisten Übernachtungen im Landkreis Kassel verzeichnen. Trotz minimalem Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geht dies aus der Hessen Statistik für den Zeitraum Januar bis November hervor.

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Der neue Hafen zog bereits im letzten Jahr mehr Tagestouristen nach Bad Karlshafen.

© Foto: Bad Karlshafen GmbH

Das hessische statistische Landesamt erfasst jährlich die Ankünfte und Übernachtungen in kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden für Übernachtungsbetriebe mit mehr als zehn Betten. Mit über 140.000 Übernachtungen allein von Januar bis November setzt sich Bad Karlshafen klar gegenüber anderen Gemeinden im Landkreis Kassel ab. „In Sachen Ankünfte ist zwar noch ein bisschen Luft nach oben - da liegen Baunatal und Lohfelden noch vor uns -, allerdings bleiben unsere Gäste im Schnitt länger, was die guten Übernachtungszahlen erklärt“, so Dr. Bernd Schabbing, Geschäftsführer der Bad Karlshafen GmbH. Weiterhin sei festzustellen, dass Bad Karlshafen kein Industriestandort mit vielen Geschäftsreisenden sei, die die Zahlen nach oben treiben. Neben den Reha-Gästen seien die Zahlen im Wesentlichen auf Urlaubsgäste zurückzuführen.
Insbesondere durch die Lage direkt am Weser- und Diemelradweg kämen viele Radtouristen in die Stadt. Die Gastgeber hätten auf diesen Trend reagiert und stellten sich mit ihren Angeboten auf Radfahrer ein. Auch der attraktive Campingplatz direkt am Weserufer, den aber im vergangenen Jahr die Auswirkungen der Weserbrückensperrung getroffen haben, und die Weser-Therme sind Publikumsmagnete. Martina Abel, Prokuristin der Bad Karlshafen GmbH und Betriebsleitung Therme, freut sich über ein erfolgreiches Jahr für die Weser-Therme: „Die Entwicklung der Besucherzahlen ist gegenüber 2018 sehr positiv. Genau 246.435 Gäste haben die Therme 2019 besucht. Das waren rund 10 Prozent mehr als in 2018.“ Dafür sei aber besonders wichtig, regelmäßig in die Attraktivität der Angebote zu investieren, erklärt Abel. So habe man im vergangenen Jahr eine Schneehöhle und ein Kalt-Warm-Fußbecken im Saunabereich installiert, was beides auf positive Resonanz stößt. Auch der Betrieb des Weserschiffs „Hessen“ hat sich positiv entwickelt. Die Brunchfahrten waren sehr gut gebucht und auch die Rundfahrten konnten ein Umsatzplus von rund 30 Prozent einfahren.
„Die Zahlen sind in den letzten Jahren trotz großer Baustellen stabil geblieben, das ist eine gute Basis für die Zukunft“, sagt Bürgermeister Marcus Dittrich und stellt weiter fest: „Der neue Hafen zieht bereits vermehrt Tagestouristen an. Gemeinsame Aufgabe aller Akteure muss es nun sein, die Stadt weiter attraktiv für Gäste zu gestalten, um auch bei den Übernachtungsgästen zu profitieren.“ Auch die wachsende Bekanntheit des Naturparks Reinhardswald, mit dem in diesem Jahr erstmals ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis herausgegeben wird und die Onlinebuchbarkeit ausgebaut wurde, soll in den kommenden Jahren mehr Besucher in die Stadt bringen.

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