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Zimmerbrand in Calden

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Das Schlafzimmer eines älteren Herren war in Calden in Brand geraten.

© Foto: privat

Calden (hak) - Im Erdgeschoss eines mehrstöckigen Hauses brannte das Schlafzimmer eines älteren Mannes. Hierzu wurde zunächst der 1. Löschzug der Feuerwehr aus Calden alarmiert. Doch nach dem Eintreffen in der Wilhelmsthaler Straße wurde schnell klar, dass noch weitere Einsatzkräfte benötigt werden. Zur Unterstützung wurde zusätzlich der 2. Löschzug nachalarmiert. Dieser besteht aus den Wehren Ehrsten, Fürstenwald und Meimbressen.
Der Enkel, der den 2. Stock des Hauses bewohnt, wurde durch das Auslösen eines Rauchmelders auf den Brand aufmerksam. Der selbst aktive Feuerwehrmann erkannte die Gefahr und konnte seinen Großvater noch aus dem brennenden Zimmer retten. Auf den letzten Metern ins Freie kamen ihm schon seine Kameraden zur Unterstützung entgegen. Mit einer Rauchgasvergiftung konnte der Gerettete an den mitalarmierten Rettungsdienst übergeben werden, der ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus brachte.
Das Ehepaar aus der mittleren Etage konnte sich selbst in Sicherheit bringen. Doch eine junge Frau befand sich noch mit ihrem Baby in der 2. Etage. Glücklicherweise war die Wohnung rauchfrei, aber der Weg nach draußen führte durch den verrauchten Treppenraum. Für die schnelle Rettung der beiden wurden Brandfluchthauben eingesetzt. Diese Hauben ermöglichen es, zu rettende Personen für eine kurze Zeit durch einen verrauchten Bereich zu führen. Das Ehepaar sowie die Frau mit ihrem Baby sind unverletzt aus dem Haus gekommen.
Parallel zur Personenrettung wurde auch mit den Löscharbeiten im Schlafzimmer begonnen. Hier konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss brachten die Einsatzkräfte die Matratzen hinaus, wo dann die Nachlöscharbeiten eingeleitet werden konnten.
Ein wichtiges Einsatzmittel der Feuerwehr ist die Wärmebildkamera, welche auch hier zum Einsatz kam. Mit dieser speziellen Kamera lassen sich auch in Decken, Wänden und Böden versteckte Hitzequellen lokalisieren. Nachdem auch diese den Einsatzkräften bestätigte, dass der Brand vollständig gelöscht sei, konnten die 48 Einsatzkräfte nach zwei Stunden wieder den Rückweg antreten.
Bei diesem Einsatz zeigte sich wieder einmal ganz deutlich, dass Rauchmelder Leben retten können.

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