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Klinikstandort Hofgeismar

Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen regt erneute Prüfung an

Hofgeismar (hak) - Die Geschäftsführung des Ev. Krankenhauses Gesundbrunnen und des Trägers Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen e.V. Hofgeismar, der 100-prozentiger Gesellschafter des Krankenhauses ist, erneuern ihre große Bereitschaft, über einen gemeinsamen Standort der beiden in Hofgeismar ansässigen Krankenhäuser und damit über ein regionales Gesundheitszentrum zu verhandeln.
„Die Ev. Altenhilfe, die als Kooperationspartner für die Kreisklinik im Gespräch ist, möchte Planungen mittragen, die allen Beteiligten gerecht werden“, so Ralf Pfannkuche, kaufmännischer Vorstand am Gesundbrunnen. Er fordert die politisch Verantwortlichen auf, die Standortdiskussion erneut zu führen.
Derzeit plant die Gesundheit Nordhessen GmbH den Neubau der Kreisklinik Hofgeismar an der Grebensteiner Straße. Der Standort ist jedoch nicht unumstritten – unlängst hatten sich die Gewerbetreibenden in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Wort gemeldet: Die Bedingungen, die sie bräuchten, seien nicht ohne weiteres in Einklang zu bringen mit den Nutzungsanforderungen eines Krankenhausbetriebes.
Die Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen betreibt am Krähenberg eine Spezialklinik für Altersmedizin und Neurologische Frührehabilitation. 105 Betten stehen im geriatrischen Bereich zur Verfügung, zusätzlich bietet sie 20 Plätze in der geriatrischen Tagesklinik. Im neurologischen Bereich unterhält sie 25 Betten.
„Der Standort Krähenberg im Stadtteil Gesundbrunnen bietet gute Voraussetzungen. Zum einen gibt es eine gute Verkehrsanbindung, zum anderen bestehen keinerlei Kollisionen mit den Interessen der direkten Nachbarschaft – im Gegenteil: der Klinikbetrieb würde sich mit dem Diakonischen Aus- und Fortbildungszentrum für Pflegeberufe, den vier Alten- und Pflegeheimen des Trägers und dem Gästehaus der Ev. Akademie ergänzen“, so Pfannkuche weiter.
„Die unmittelbare räumliche Nähe beider Krankenhäuser in Hofgeismar zueinander ist unbedingt erstrebenswert, ja unumgänglich, wenn langfristig ein optimaler Nutzen für alle entstehen soll“; sagt Ina Bäcker, Geschäftsführerin des Ev. Krankenhauses Gesundbrunnen.
„Wir sehen jetzt noch einmal die Chance darin, dass sich alle Verantwortlichen zusammensetzen, um ein Konzept zu erstellen, das eine zukunftssichere und patientengerechte Versorgung in unserem Raum sicherstellt und Hofgeismar nachhaltig stärkt. Wie wichtig ein leistungsfähiges Krankenhaus für die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum ist, zeigt die aktuelle Diskussion um den Klinikstandort Wolfhagen überdeutlich“, so Bäcker weiter.
In den bisherigen Gesprächen zu einem gemeinsamen Standort am Krähenberg wurde auf die nahegelegene Hochspannungsleitung verwiesen. "Bauliche Bedenken müssen natürlich ernstgenommen werden, sind aber nicht unüberwindbar. Mit einem breit getragenen Willen aller Beteiligten sollte es möglich sein, hier eine Lösung zu finden", so Ralf Pfannkuche.

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