Veröffentlicht am 16.01.2023 08:28

Neujahrsempfang 2023 in Hofgeismar

Die Protagonisten des Neujahrsempfang 2023 mit Bürgermeister Torben Busse (6.v.l.), Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing und Landrat Andreas Siebert (10.v.l.). (Foto: Inge Seidenstücker)
Die Protagonisten des Neujahrsempfang 2023 mit Bürgermeister Torben Busse (6.v.l.), Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing und Landrat Andreas Siebert (10.v.l.). (Foto: Inge Seidenstücker)
Die Protagonisten des Neujahrsempfang 2023 mit Bürgermeister Torben Busse (6.v.l.), Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing und Landrat Andreas Siebert (10.v.l.). (Foto: Inge Seidenstücker)

Rund 450 Gäste, darunter Vertreter aus Vereinen und Verbänden, aus Kirche, Politik und Wirtschaft sowie Bürger und Bürgerinnen, folgten der Einladung zum ersten Neujahrsempfang nach Corona und mit Bürgermeister Torben Busse als Gastgeber in die Stadthalle Hofgeismar.

Positiv und mit viel Zuversicht ins neue Jahr

Die Protagonisten des Neujahrsempfang 2023 mit Bürgermeister Torben Busse (6.v.l.), Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing und Landrat Andreas Siebert (10.v.l.). (Foto: Inge Seidenstücker)
Die Protagonisten des Neujahrsempfang 2023 mit Bürgermeister Torben Busse (6.v.l.), Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing und Landrat Andreas Siebert (10.v.l.). (Foto: Inge Seidenstücker)
Die Protagonisten des Neujahrsempfang 2023 mit Bürgermeister Torben Busse (6.v.l.), Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing und Landrat Andreas Siebert (10.v.l.). (Foto: Inge Seidenstücker)

Rund 450 Gäste, darunter Vertreter aus Vereinen und Verbänden, aus Kirche, Politik und Wirtschaft sowie Bürger und Bürgerinnen, folgten der Einladung zum ersten Neujahrsempfang nach Corona und mit Bürgermeister Torben Busse als Gastgeber in die Stadthalle Hofgeismar.

Neugestaltung des Empfangs

Zum ersten Mal war auch der Ablauf ein völlig anderer. So glich das Ganze fast schon einer Theaterinszenierung und fiel bei den Gästen auf sehr positive Resonanz. Schon die Dekoration und das Licht assoziierten den Reinhardswald und so waren die Märchen- und Sagenfiguren, wie Dornröschen und Prinz, Ritter Dietrich und die Reinhardswaldkönigin sowie der Hauptmann der Stadtwache neben den Rednern die Hauptdarsteller an diesem Abend. Auch das Bühnenbild war märchenhaft gestaltet.

800 Jahre Stadtrechte

Ganz im Zeichen des Jubiläums: 800 Jahre Stadtrechte für Hofgeismar, stellte Busse die Zeit vor 800 Jahren mit heute in Relation. Viele Parallelen zeigen sich da. Seuchen, Kriege und Flüchtlinge gab es auch damals zu bewältigen. Bei allen Herausforderungen sieht das Stadtoberhaupt der Zukunft Hofgeismars zuversichtlich entgegen und appellierte an alle positiv zu sein. „Ich wünsche mir, dass man unsere heutigen Möglichkeiten wieder mehr wertschätzt”, sagte er in seiner Begrüßungsrede.

Viel Positives in Hofgeismar

Busse dankte für bürgerliches Engagement und denen die Verantwortung für die Stadt und sich selbst übernehmen. Besonders die positiven Attribute der Stadt Hofgeismar stellte er heraus, wie die vielen Menschen die sich einbringen, vorausschauende und verantwortungsbewusste Unternehmer, die gute Bildungsqualität sowie die Offenheit für Gäste und für Menschen mit Einschränkungen, die ganz normal zum Stadtbild dazu gehören. Auch die Aufnahme von aktuell 244 Ukrainischen Flüchtlingen in Hofgeismar und nicht zuletzt die wachsende Bevölkerungszahl.

Hugenotten prägten die Geschichte

Auf die Geschichte der Hugenotten, die einst in Nordhessen eine neue Heimat fanden, ging Stadtverordnetenvorsteherin Monika Grebing ein. Neid und Ablehnung von Einzelnen, wurden auch ihnen entgegengebracht.

Besondere Rolle im Landkreis

„Der Krieg in der Ukraine stellt uns vor neue Herausforderungen, doch auch die alten Herausforderungen müssen bewältigt werden”, sagte Landrat Andreas Siebert und ermahnte nicht den „Kopf in den Sand zu stecken”. Hofgeismar habe im Landkreis eine besondere Rolle, betonte er und gab einige Beispiele gelungener Projekte die der Landkreis auf den Weg gebracht hat, wie u. a. die gute Nahverkehrsstruktur und der geplante Krankenhausneubau. „Es wird nichts dem Zufall überlassen”, sagte er in Bezug auf die Vorbereitungen für einen eventuellen Strom- oder Gasausfall. Zudem lobte Siebert den gelungenen Rahmen des Empfangs.

Ehrungen

Natürlich gab es auch Ehrungen beim Neujahrsempfang. Üblicherweise werden alle geehrt die sich mit besonderen Leistungen im vergangenen Jahr hervorgetan haben. So auch die Handwerker, die den Meisterbrief erlangt haben. Bedauerlicherweise scheiterte dieses Vorhaben am Datenschutz der Handwerkskammer.
Für ihre kulturell-literarische Leistung erhielt die Hofgeismarerin Marika-Christin Hack den Literaturpreis Holzhäuser Heckethaler in 2022 und dies wurde nun von ihrer Heimatstadt gewürdigt. Der Bürgerpreis ging diesmal an Jürgen Weß und Harald Knauf, die den Hochzeitswald in Hombressen wiederbelebt haben. Ein ganz großes Dankeschön sprach der Bürgermeister seiner Mitarbeiterin Diana Klinter aus. Sie hatte den kompletten Neujahrsempfang organisiert.
Im Anschluss an den offiziellen Teil fanden wieder viele gute Gespräche in lockerer Atmosphäre bei einem Imbiss statt.

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