Veröffentlicht am 13.11.2022 14:18, aktualisiert am 16.11.2022 09:56

Höchste Auszeichnung für Hümmer Bahnhof

Große Freude beim Vorstand des Hümmer Generationenvereins. Mit der Verleihung der Silbernen Halbkugel wurde dem Verein eine der höchsten Auszeichnungen zuteil und ist eine große Wertschätzung seiner ehrenamtlichen Arbeit über viele Jahre. (V.l.) unten Peter und Erika Nissen, Beate Carl, Henning Hartmann (Bauamt Hofgeismar). Oben Dirk Altmann, Claudia Brill, Inge Seidenstücker, Frank Wiederholt, Ingo Pies und Steffen Brill. (Foto: Marcelo Hernandez )
Große Freude beim Vorstand des Hümmer Generationenvereins. Mit der Verleihung der Silbernen Halbkugel wurde dem Verein eine der höchsten Auszeichnungen zuteil und ist eine große Wertschätzung seiner ehrenamtlichen Arbeit über viele Jahre. (V.l.) unten Peter und Erika Nissen, Beate Carl, Henning Hartmann (Bauamt Hofgeismar). Oben Dirk Altmann, Claudia Brill, Inge Seidenstücker, Frank Wiederholt, Ingo Pies und Steffen Brill. (Foto: Marcelo Hernandez )
Große Freude beim Vorstand des Hümmer Generationenvereins. Mit der Verleihung der Silbernen Halbkugel wurde dem Verein eine der höchsten Auszeichnungen zuteil und ist eine große Wertschätzung seiner ehrenamtlichen Arbeit über viele Jahre. (V.l.) unten Peter und Erika Nissen, Beate Carl, Henning Hartmann (Bauamt Hofgeismar). Oben Dirk Altmann, Claudia Brill, Inge Seidenstücker, Frank Wiederholt, Ingo Pies und Steffen Brill. (Foto: Marcelo Hernandez )

Bekannt war es ja bereits seit Wochen, dass der Bahnhof Hümme in dem sich das Mehrgenerationenhaus befindet, zu den Preisträgern des Deutschen Denkmalschutzpreises in Deutschland in 2022 gehört. Doch nun wurde dieser Preis feierlich in den Mozartsälen in Hamburg vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (dnk) überreicht. Dazu war eine Delegation des Vorstandes vom Generationenverein Bahnhof Hümme nach Hamburg gereist. Das dnk ehrte in diesem Jahr insgesamt zwölf Persönlichkeiten und Personengruppen, die sich in besonderem Maße um die Erhaltung und Vermittlung des baulichen und archäologischen Erbes verdient gemacht haben, mit der höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland auf diesem Gebiet: dem Deutschen Preis für Denkmalschutz.

Als eine gesamt gesellschaftliche Aufgabe bezeichnete der Präsident des dnk, Dr. Gunnar Schellenberger den Schutz von Denkmälern und würdigte die Initiative von Menschen, die in selbstloser Weise einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Vermittlung von Boden-, Bau-, Garten- oder Industriedenkmalen, von Ensembles oder Historischen Kulturlandschaften geleistet haben. „Ich danke allen Ausgezeichneten für ihr zum Teil jahrzehntelanges Engagement, unser baukulturelles und archäologisches Erbe zu bewahren. Jedes Jahr aufs Neue sind Komitee und Präsident beeindruckt von der Kraft und Vielfalt der Aktivitäten, ohne die viele unserer Kulturdenkmale verloren gingen”, sagte er.

„In Hümme versteht jeder Bahnhof”, hob der Vorsitzende der Jury, Werner von Bergen, in seiner Laudatio scherzhaft hervor und lobte das intensive und dauerhafte Engagement des Generationenvereins, der in jahrelanger Arbeit aus dem teilweise verfallenen Bahnhof nun ein denkmalgeschütztes Gesamtensemble und ein Vorzeigeobjekt für den gesamten Landkreis geschaffen hat, das gleichzeitig eine gesellschaftliche Funktion als Treffpunkt mit vielfältigen Angeboten für alle Generationen erfüllt.

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