Sören Spönlein (Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Hansestadt Warburg), Torsten Arendes (stellvertretender Betriebsleiter Coveris Warburg), Jürgen Taut (Geschäftsführer Coveris Warburg), Tobias Scherf (Bürgermeister Hansestadt Warburg).  (Foto: Stadt Warburg)

Bürgermeister Tobias Scherf besucht Coveris

Seit über 50 Jahren werden im Coveris-Werk in Warburg hochmoderne Verpackungslösungen für unterschiedlichste Branchen hergestellt. In den letzten drei Jahren wurden über 7 Millionen Euro in den Standort investiert. Grund genug für Tobias Scherf, Bürgermeister der Hansestadt, der Arbeitsstätte von 275 überwiegend aus der Region stammenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Besuch abzustatten. Das Traditionsunternehmen Coveris Warburg (vormals Kobusch-Sengewald) produziert vor allem flexible Kunststoffverpackungen für die Lebensmittelindustrie. Laufende Investitionen in neue Technologien und Herstellungsverfahren sorgen dafür, das Unternehmen krisensicher zu machen. Selbst als die Weltwirtschaft coronabedingt strauchelte, gelang dem Verpackungshersteller der Erhalt aller Arbeitsplätze. Auch musste keiner der 275 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kurzarbeit gehen. „Coveris ist schon seit fünf Jahrzehnten ein verlässlicher Arbeitgeber für viele Menschen in und um Warburg. Ich bin mir sicher, dass Coveris mit den angekündigten Investitionsprojekten den Standort hier in Warburg und damit auch wichtige Arbeitsplätze in der Region für viele weitere Jahre sichert“, sagt Bürgermeister Tobias Scherf zuversichtlich. Die anhaltend große Nachfrage nach Kunststoffverpackungen sowie die Tatsache, dass Klimaschutz und Ressourcenschonung bei Coveris großgeschrieben werden, führt im Unternehmen zu einem hohen Bedarf an gut qualifizierten Arbeitskräften. „Als Industriebetrieb mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit – im weitesten Sinne des Wortes – ist es uns ein großes Anliegen in der Region Warburg jungen Menschen wie erfahrenen Fachkräften spannende berufliche Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz bieten zu können“, so Jürgen Taut, Geschäftsführer von Coveris Warburg.
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(v.l.) Andreas Niggemeyer, Tobias Scherf, Norbert Hofnagel, Helmut Schmitz, Anita Poschmann und Leander Sasse. (Foto: Julia Sürder)

Versorgung sichergestellt

Zur Vertragsunterzeichnung der Belieferung mit Trinkwasser an den Willebadessener Ortsteil Borlinghausen durch die Stadtwerke Warburg kamen Tobias Scherf, Bürgermeister von Warburg, und sein Willebadessener Amtskollege Norbert Hofnagel sowie die Leiterin der Wasserversorgung der Stadt Willebadessen, Anita Poschmann, und Leander Sasse und Andreas Niggemeyer, Geschäftsführer der Warburger Stadtwerke sowie der Techn. Leiter, Helmut Schmitz, am Hochbehälter in Scherfede zusammen. Von dort wird die Ortschaft Borlinghausen zukünftig mit Wasser versorgt. Die Belieferung beginnt voraussichtlich im Jahr 2025. Alle Beteiligten sind über den Vertragsabschluss, der zuvor in den Gremien beraten und beschlossen wurde, hoch erfreut. Mit der Belieferung des Trinkwassers nach Borlinghausen kann die Trinkwasserversorgung der Ortschaft nachhaltig gesichert werden, da das Netz über Bonenburg auch an die Ringleitung des Trinkwassernetzes der Hansestadt Warburg angeschlossen wird. "Ein gutes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit", betonte Bürgermeister Scherf. Dem konnte sich auch Amtskollege Hofnagel anschließen: "Die Kombination macht absolut Sinn." Die Strecke von Scherfede nach Borlinghausen sei verhältnismäßig kurz, da biete sich die Zusammenarbeit an. Gleichzeitig wird die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in allen beteiligten Ortschaften gestärkt. Zur Versorgung von Borlinghausen wird dazu aus Bonenburg eine ca. 2.500 Meter lange Versorgungsleitung erstellt werden. Über das Ortsnetz Bonenburg können dann 20.000 Kubikmeter Trinkwasser zur Versorgung von Bonenburg geliefert werden. Zeitgleich soll die derzeit noch im Inselbetrieb erfolgte Versorgung von Bonenburg in den Netzverbund Warburg eingebunden Werden. Dazu wird eine 4.800 Meter lange Verbundleitung zwischen den Stadtteilen Scherfede und Bonenburg erstellt. Synergien ergeben sich durch die Mitverlegung weiterer Versorgungsleitungen. Die Gesamtkosten des Verbundprojektes betragen rund 1,16 Mio. Euro für die Warburger Stadtwerke. Die Kosten für die Willebadessener liegt bei etwa 1,5 Mio. Euro. Hier müssen Sanierungen und Erneuerungen am Wassernetz durchgeführt werden, sowie die Errichtung eines Zwischenbehälters. Aus Scherfede werden neben dem Warburger Stadtgebiet auch die Diemelstädter Ortsteile Wethen, Wrexen und Rhoden versorgt.
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Bürgermeister Tobias Scherf (r.) mit Schirmherr Michael Stickeln und Brauerei-Geschäftsführer Michael Kohlschein. (Foto: Julia Sürder)

Weniger Besucher trotz vollem Programm

Dass die 73. Warburger Oktoberwoche in diesem Jahr keine Rekorde brechen wird, war abzusehen. Mit rund 260.000 Besuchern lag die Festwoche dann auch um einiges hinter den Zahlen aus den "Vor-Corona"-Jahren. 320.000 Besucher waren es noch im Jahr 2019, der letzten Oktoberwoche vor der Pandemie, die in gewohntem Rahmen stattfand. 2020 entfiel die Festwoche zum ersten Mal seit 1949 komplett, 2021 gab es eine "Light"-Version. In diesem Jahr besuchten etwa 30.000 Menschen die Gewerbeausstellung, die mit rund 40 Ausstellern und weniger Zeltfläche kleiner ausfiel. 2019 waren es 43.000. Die Besucherzahlen der Gewerbeausstellung können an der Anzahl der Eintrittskarten bestimmt werden, die Gesamtzahl ergibt sich aus allen Besuchern von Festplatz und -zelten und den zahlreichen Nebenveranstaltungen und Umzügen. Der große Festzug am Mittwoch unter dem Motto "Warburg, wieder da!" war nach gut einer Stunde bereits vorbei und die Zuschauerreihen sehr viel lichter als gewohnt. Rund ein Drittel weniger Aktive nahmen teil, was auch auf die Herbstferien zurückzuführen sein kann. Die vielbeschworene Rückkehr zur Normalität war es also noch nicht, was bei kletternden Corona-Zahlen, steigenden Lebenshaltungskosten und Kriegs-Sorgen niemanden wundern wird. Zufrieden zeigten sich die Brauerei-Geschäftsführer Michael und Franz-Axel Kohlschein beim gut besuchten Frühschoppen am letzten Tag der Festwoche. "Wir sind dankbar, dass es so gelaufen ist, und für den Mut und die Bereitschaft, die Oktoberwoche überhaupt durchzuführen", sagte Franz-Axel Kohlschein. Weniger zufrieden war die Polizei, die einen Anstieg an Körperverletzungen zu verzeichnen hatte. 22 Delikte, darunter fünf schwere Körperverletzungen, mussten die Beamten aufnehmen. Eigentumsdelikte gingen hingegen zurück. Gemeinsame Streifen zur Nachtzeit mit dem Ordungsamt der Stadt hätten gut funktioniert.
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Die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg sichert der LGS 2023 ihre Unterstützung zu. (Foto: LGS 2023)

Kreishandwerkerschaft steht hinter Landesgartenschau

Das Handwerk im Kreis Höxter steht hinter der Landesgartenschau. In diesem Punkt sind sich die acht Vorstandsmitglieder der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg völlig einig. „Jeder von uns hat sich eine Dauerkarte gekauft und viele haben auch welche an Mitarbeiter oder Kunden verschenkt“, sagt Kreishandwerksmeister Martin Knorrenschild, der in Neuenheerse ein Metallbauunternehmen führt. Die Gartenschau 2023 in Höxter habe viel mit Bauen zu tun und dadurch einen direkten Bezug zum heimischen Handwerk. Neben den Gartenbaubetrieben würden auch viele andere Gewerke wie Tief- und Hochbau, Installateure aber auch Tischler und selbst das Lebensmittelhandwerk von dem Projekt profitieren. „Wir unterstützten das Vorhaben“, betont Knorrenschild, „es ist gut, dass hier im Kreis Höxter etwas passiert, wo wir leben und unser Auskommen haben“. Er und die anderen Obermeister ihrer jeweiligen Innung seien allesamt im Kreis Höxter verwurzelt und Zuhause und fühlten sich daher auch der LGS sehr verbunden. Das positive Beispiel Bad Lippspringe zeige, welche positiven Effekte eine Gartenschau langfristig für eine Region haben könne. Die gleiche Strahlkraft erhoffen sich die Handwerksmeister von der Landesgartenschau nächstes Jahr in Höxter: „Damit die Leute nicht länger denken: Hinter Paderborn kommt nichts mehr.“ LGS-Dauerkarten gekauft haben neben Martin Knorrenschild auch Andreas Gogreve aus Amelunxen (Raumausstatter), Berthold Atteln aus Warburg (Schmidt Haustechnik), Jörg Rauscher aus Beverungen (Dachdecker), Felix Dreier aus Nieheim (Dreier Hochbau), Alfred Gemmeke aus Steinheim (Maler- und Lackierbetrieb), Heiner Brandt aus Eversen (Bäckerei), Carsten Lödige aus Steinheim (Friseur) sowie Gerald Studzinsky (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft) und Domminik Rüther (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft). Die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg vertritt 630 Betriebe aus 13 verschiedenen Innungen im Kreis Höxter.
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Autofahrerin fährt Frau an

Nachdem in Warburg eine Autofahrerin eine Fußgängerin angefahren hatte und weiterfuhr, konnte sie durch einen Unfallzeugen angehalten werden. Als sie dann ihr Auto einparken wollte, stieß sie gegen eine Steinbank. Am Sonntag, 8. Mai, war gegen 15 Uhr eine 68-Jährige mit ihrem Opel im verkehrsberuhigten Bereich der Hauptstraße vom Gebrüder-Warburg-Platz aus in Richtung Schützenplatz auf der Einbahnstraße unterwegs und stieß mit ihrem linken Außenspiegel gegen eine 21-jährige Fußgängerin. Die Fußgängerin erlitt dadurch Schmerzen im Rücken. Der Opel hielt kurzzeitig an und setzte dann seine Fahrt fort. Der Begleiter der verletzten Fußgängerin rannte dem Opel nach, konnte den Wagen etwa 300 Meter weiter einholen und die Fahrerin zum Anhalten bewegen. Er sprach sie auf den Zusammenstoß an. Die Autofahrerin aus Warburg wollte daraufhin ihr Fahrzeug in einer Parklücke einparken und stieß beim Rangieren gegen eine Steinbank. Die hinzugerufene Polizei nahm die Ermittlungen wegen einer Unfallflucht auf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass das Sehvermögen der Fahrerin eingeschränkt war und eine Überprüfung erfolgen muss. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft stellte die Polizei den Führerschein der Frau aus Warburg sicher. Die verletzte Frau und der Zeuge stammen aus Hannover. Die Verletzte benötigte an der Unfallstelle keine medizinische Betreuung. Den rechtsseitigen Lackschaden an dem Opel durch den Zusammenstoß mit der Steinbank schätzt die Polizei auf rund 1.000 Euro.
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Ehrenamtliches Engagement geehrt

Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis der Caritas-Stiftung für das Erzbistum Paderborn geht in diesem Jahr an drei Projekte von Ehrenamtlichen, die sich – getreu dem Motto „Das machen wir gemeinsam“ – in besonderer Weise caritativ engagieren und so das gesellschaftliche Miteinander stärken. Bei einer Feierstunde im Rahmen des Libori-Festes am Samstag im Caritas-Treff am Kleinen Domplatz in Paderborn überreichte Weihbischof Matthias König gemeinsam mit den Vorsitzenden von Vorstand und Kuratorium der Stiftung, Petra Brinkmann und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, den ersten, mit 2.000 Euro dotierten Preis, an das Fairkaufhaus „Findling“ in Bad Arolsen. Das etwas andere, caritative Warenhaus, in dem Fairness, Inklusion und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen, wurde von der Caritas-Konferenz der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Bad Arolsen gegründet und erfreut sich großer Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Gewinner des ebenfalls mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreises für „Junges Ehrenamt“ sind die Smartphone-Sprechstunden der youngcaritas Dortmund. Senioren, die angesichts des rasanten digitalen Wandels das Gefühl haben, den Anschluss zu verpassen, können sich dort von einem der rund 50 dort ehrenamtlich engagierten Jugendlichen beraten lassen. Außerdem ausgezeichnet wurden beim Pauline-von-Mallinckrodt-Preis mit dem zweiten Platz (1.500 Euro) die Fluthilfe der Caritas-Konferenz (CKD) Hagen-Hohenlimburg. Die Ehrenamtlichen, deren Kleiderkammer auch von der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Hagen betroffen war, waren von Anfang an für die Opfer der Flut zur Stelle und vermittelten nötige Hilfen. Den dritten Platz Preis (1.000 Euro) belegt die Erstanlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge in Dortmund, die von den Wohlfahrtsverbänden unter Federführung des Caritasverbandes Dortmund in kürzester Zeit eingerichtet wurde. 270 Ehrenamtliche waren dort im Einsatz und halfen in den ersten Wochen nach Kriegsausbruch weit über 1000 Menschen. Beim Sonderpreis „Junges Ehrenamt“ belegt das Projekt „Bewegung verbindet“ in einem Altenheim der Caritas Olpe den zweiten Platz (1.500 Euro). Im Caritas-Zentrum radeln Senioren in einer realen Rikscha unter Anleitung von jungen Ehrenamtlichen virtuell durch Paris oder Rom, spielen Rollstuhl-Tischtennis und finden sich in aus Jung und Alt gemischten Teams zu weiteren Bewegungsangeboten zusammen. Mit dem dritten Platz (1.000 Euro) ausgezeichnet wird die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ der youngcaritas Warburg, ein in der Pandemie entwickelter Tandemspaziergang von zwei einander bisher unbekannten Personen. In einem Pontifikalamt vor der Preisverleihung im Paderborner Dom dankte Weihbischof Matthias König den in der Caritas Engagierten herzlich für ihr Engagement im Sinne der Nächstenliebe. Vielen Engagierten sei ein Satz förmlich ins Herz geschrieben, den Papst Franziskus einmal so formuliert habe: „Verkünde das Evangelium – wenn nötig mit Worten.“ Die für den Mallinckrodt-Preis vorgeschlagenen Projekte seien – ganz im Sinne des diesjährigen Libori-Mottos „Aufatmen“ – Oasen, die offen stehen für alle, die irgendwie in „Luftnot“ geraten sind, die nicht wissen, wie das Leben weitergeht, sagte Weihbischof König. „In dieser Zeit, in der die Kirche so viel Vertrauen verloren hat und Menschen sich scharenweise abwenden, ist es oft allein das, was in der Caritas und durch sie geschieht, was überhaupt noch wahrgenommen wird. Wie unsere Gesellschaft ohne die Caritas aussehen würde, wollen und können wir uns nicht vorstellen.“
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Ehrenamtliches Engagement geehrt

Der Pauline-von-Mallinckrodt-Preis der Caritas-Stiftung für das Erzbistum Paderborn geht in diesem Jahr an drei Projekte von Ehrenamtlichen, die sich – getreu dem Motto „Das machen wir gemeinsam“ – in besonderer Weise caritativ engagieren und so das gesellschaftliche Miteinander stärken. Bei einer Feierstunde im Rahmen des Libori-Festes am Samstag im Caritas-Treff am Kleinen Domplatz in Paderborn überreichte Weihbischof Matthias König gemeinsam mit den Vorsitzenden von Vorstand und Kuratorium der Stiftung, Petra Brinkmann und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig, den ersten, mit 2.000 Euro dotierten Preis, an das Fairkaufhaus „Findling“ in Bad Arolsen. Das etwas andere, caritative Warenhaus, in dem Fairness, Inklusion und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen, wurde von der Caritas-Konferenz der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Bad Arolsen gegründet und erfreut sich großer Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Gewinner des ebenfalls mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreises für „Junges Ehrenamt“ sind die Smartphone-Sprechstunden der youngcaritas Dortmund. Senioren, die angesichts des rasanten digitalen Wandels das Gefühl haben, den Anschluss zu verpassen, können sich dort von einem der rund 50 dort ehrenamtlich engagierten Jugendlichen beraten lassen. Außerdem ausgezeichnet wurden beim Pauline-von-Mallinckrodt-Preis mit dem zweiten Platz (1.500 Euro) die Fluthilfe der Caritas-Konferenz (CKD) Hagen-Hohenlimburg. Die Ehrenamtlichen, deren Kleiderkammer auch von der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Hagen betroffen war, waren von Anfang an für die Opfer der Flut zur Stelle und vermittelten nötige Hilfen. Den dritten Platz Preis (1.000 Euro) belegt die Erstanlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge in Dortmund, die von den Wohlfahrtsverbänden unter Federführung des Caritasverbandes Dortmund in kürzester Zeit eingerichtet wurde. 270 Ehrenamtliche waren dort im Einsatz und halfen in den ersten Wochen nach Kriegsausbruch weit über 1000 Menschen. Beim Sonderpreis „Junges Ehrenamt“ belegt das Projekt „Bewegung verbindet“ in einem Altenheim der Caritas Olpe den zweiten Platz (1.500 Euro). Im Caritas-Zentrum radeln Senioren in einer realen Rikscha unter Anleitung von jungen Ehrenamtlichen virtuell durch Paris oder Rom, spielen Rollstuhl-Tischtennis und finden sich in aus Jung und Alt gemischten Teams zu weiteren Bewegungsangeboten zusammen. Mit dem dritten Platz (1.000 Euro) ausgezeichnet wird die Initiative „Gemeinsam statt einsam“ der youngcaritas Warburg, ein in der Pandemie entwickelter Tandemspaziergang von zwei einander bisher unbekannten Personen. In einem Pontifikalamt vor der Preisverleihung im Paderborner Dom dankte Weihbischof Matthias König den in der Caritas Engagierten herzlich für ihr Engagement im Sinne der Nächstenliebe. Vielen Engagierten sei ein Satz förmlich ins Herz geschrieben, den Papst Franziskus einmal so formuliert habe: „Verkünde das Evangelium – wenn nötig mit Worten.“ Die für den Mallinckrodt-Preis vorgeschlagenen Projekte seien – ganz im Sinne des diesjährigen Libori-Mottos „Aufatmen“ – Oasen, die offen stehen für alle, die irgendwie in „Luftnot“ geraten sind, die nicht wissen, wie das Leben weitergeht, sagte Weihbischof König. „In dieser Zeit, in der die Kirche so viel Vertrauen verloren hat und Menschen sich scharenweise abwenden, ist es oft allein das, was in der Caritas und durch sie geschieht, was überhaupt noch wahrgenommen wird. Wie unsere Gesellschaft ohne die Caritas aussehen würde, wollen und können wir uns nicht vorstellen.“
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Grundsteuer- Reform

Die Abgabe der Feststellungserklärungen für die Neuberechnung der Grundsteuer startete am 1. Juli 2022. Dazu hatten alle Finanzämter in Nordrhein-Westfalen im Mai und Juni mehr als fünf Millionen Schreiben mit Informationen zur Reform und individuellen Daten, die die Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Erstellung ihrer Feststellungserklärung unterstützen, versandt. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen die weiteren Serviceleistungen zur Abgabe der Grundsteuer-Vordrucke sehr gut an. Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung baut ihr Unterstützungsangebot weiter aus. Dazu gehören weitere Erklär-Videos und Klick-für-Klick-Anleitungen auf www.grundsteuer.nrw.de sowie bis zu 200 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Grundsteuer-Hotline. Die digitale Informations-Plattform ist unter www.grundsteuer.nrw.de erreichbar. Sie bietet ab sofort weitere Erklär-Videos und Klick-für-Klick-Anleitungen, die die Eigentümerinnen und Eigentümer durch die Formulare im Online-Finanzamt ELSTER leiten. Darüber hinaus finden sich auf dem Portal Check-Listen für die Zusammenstellung der Daten für die Feststellungserklärung und ein umfangreiches FAQ mit Antworten auf die häufigsten Fragen. Auch das Grundsteuerportal (Geodatenportal) zum Abruf wichtiger Informationen zum Flurstück, wie z.B. die Gemarkung, der Bodenrichtwert und die Grundbuchblattnummer, ist dort zu finden. "Wir empfehlen als erste Anlaufstelle die Info-Plattform unter www.grundsteuer.nrw.de. Hier erhalten die Bürgerinnen und Bürger gezielt Informationen und Unterstützung bei der Abgabe ihrer Feststellungserklärung mit Elster", so Christoph Martin, Leiter des Finanzamts Warburg. "Die Erklär-Videos und Klick-Anleitungen zeigen Schritt für Schritt das Ausfüllen anhand von Beispielen und können auch zum Nachlesen heruntergeladen werden." Auch auf YouTube stehen die ausführlichen Erklär-Videos zur Verfügung und verzeichnen bereits über eine halbe Million Aufrufe. Das Finanzamt Warburg wird die eigens eingerichtete Grundsteuer-Hotline mit weiteren personellen Maßnahmen stärken. In den Finanzämtern in Nordrhein-Westfalen werden bis zu 200 zusätzliche Kolleginnen und Kollegen an den Telefonen sitzen, um die Anrufe der Bürgerinnen und Bürger entgegenzunehmen. In der Spitze stehen landesweit damit bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch zur Verfügung. Auch technisch wurden dazu weitere Anpassungen vorgenommen: Das Rechenzentrum der nordrhein-westfälischen Finanzverwaltung hat die technische Kapazität für die Grundsteuer-Hotline mehr als verdoppelt. Die Grundsteuer-Hotlines der Finanzämter können so Hunderte von parallelen Verbindungen gleichzeitig annehmen. Sobald die Hotline des Finanzamts Warburg ausgelastet ist, werden Gespräche automatisch auf freie Kapazitäten in den umliegenden Ämtern umgeleitet – all dies wirkt insbesondere in den frühen Stunden des Tages. "Die Hotline ist von Montag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Die Nummer lautet 05641-7711959. Besonders am Vormittag kommt es aktuell zu einem starken Anrufaufkommen. Wir empfehlen daher den Bürgerinnen und Bürgern einen Anruf nach 13 Uhr", betont Martin. "Wir empfehlen die Abgabe über das Online-Finanzamt ELSTER. Durch den digitalen Service werden die Eingaben zur Feststellungserklärung der Grundsteuer vor Abgabe automatisch auf Plausibilität geprüft. Ebenso entfällt der Postversand bzw. die persönliche Abgabe der Unterlagen im Finanzamt", so Martin. Möglichkeiten der Abgabe: Vordrucke einfach online ausfüllen und abschicken mit ELSTER: www.elster.de; elektronisch abgeben über andere Software-Anbieter, die diesen Service anbieten, nur, wenn die Online-Abgabe nicht möglich ist: Vordrucke handschriftlich ausfüllen und abgeben. Papier-Vordrucke sind beim Finanzamt erhältlich. Unterstützungsangebot der Finanzverwaltung: ausführliche Informationen, Check-Listen, Ausfüllanleitungen für ELSTER und Erklär-Videos zum Grundsteuerportal: www.grundsteuer.nrw.de; Erklär-Videos auf YouTube: www.youtube.com/c/FinanzverwaltungNRW; Grundsteuer-Hotline unter Tel. 05641/771-1959 (Mo.-Fr. 9 bis 18 Uhr); Grundsteuerportal (Geodatenportal) unter www.grundsteuer-geodaten.nrw.de
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Finanzamt Warburg baut Bürgerservice aus

Die nordrhein-westfälische Finanzverwaltung wird bürgerfreundlicher. Um Bürgerinnen und Bürger noch besser und schneller bei der Klärung ihrer steuerlichen Angelegenheiten unterstützen zu können, weitet das Finanzamt Warburg die telefonischen Servicezeiten deutlich aus. Ab sofort ist das Finanzamt montags bis donnerstags von 7 bis 20 Uhr und freitags von 7 bis 16 Uhr erreichbar. „Mit dem Ausbau unseres telefonischen Angebots schaffen wir noch mehr Bürgerfreundlichkeit“, erklärt Christoph Martin, Leiter des Finanzamts Warburg. „Durch die erweiterten Servicezeiten bieten wir ihnen mehr Flexibilität und – auch durch die Entzerrung von Stoßzeiten – mehr Zeit für ihre Anliegen.“ Weitere Serviceangebote und Hilfestellungen erhalten Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite der nordrhein-westfälischen Finanzämter unter www.finanzamt.nrw.de. Hier finden sie aktuelle Informationen aus ihrem Finanzamt, wie zum Beispiel ein FAQ mit Antworten auf die häufigsten steuerlichen Fragen, Informationen zur Einkommensteuererklärung und einen Steuerkalender mit allen wichtigen Terminen. „Durch das umfangreiche Angebot können die meisten Anliegen ohne einen persönlichen Besuch im Finanzamt schnell gelöst werden“, so Martin. „Natürlich stehen wir den Bürgerinnen und Bürgern aber auch persönlich vor Ort für ihre Fragen zur Verfügung. Einen Termin zu ihrer Wunschuhrzeit können sie jederzeit online oder telefonisch bei uns vereinbaren.“ Mit der Online-Terminbuchung der Finanzämter findet sich einfach und schnell der passende Termin. Außerdem können unnötige Wartezeiten in den Servicestellen vermieden werden. Die Terminbuchung steht auf der Internetseite des Finanzamts unter www.finanzamt.nrw.de zur Verfügung. Auch für die Abholung von Erklärungsvordrucken oder die Abgabe der Einkommensteuererklärung ist der Weg zum Finanzamt nicht mehr notwendig. Mit dem Online-Finanzamt ELSTER (www.elster.de) kann die Steuererklärung einfach, digital und kostenlos erstellt und beim Finanzamt eingereicht werden. Außerdem können Anträge, wie zum Beispiel ein Antrag auf Steuerklassenwechsel, einfach von zuhause aus erledigt werden.
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Endlich wieder Kälkenfest

Die Altstadt hatte sich herausgeputzt für die 44. Auflage des Kälkenfests. Nach zwei Jahren ohne Bürgerspiele, Musik und Geschichten aus der Historie der Hansestadt durfte endlich wieder gefeiert werden. Selbst das Wetter war der Veranstaltung wohlgesonnen und so konnte, wie Klaus Stalze, der Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins festhielt, zum ersten Mal in der Geschichte der Veranstaltung drei Tage ohne Regen (bis auf einen kurzen Schauer am Sonntag) gefeiert werden. Stalze begrüßte nach dem Gerberumzug und der Festproklamation des Herolds (dargestellt von Felix Volmert) die Gäste am Altstädter Markt. Feiern sei ein urmenschliches Bedürfnis, liesse die Menschen Luft holen, von Alltag regenerieren und den Blick auf etwas Schönes richten, sagte er. Deswegen habe man sich trotz Corona und Krieg in de Ukraine dafür entschieden, das Fest auszurichten. „Ich schaue in viele glückliche und zufriedene Gesichter. Ich denke, wir haben alles richtig gemacht“, sagte er. Eric Volmert sprach als Stellvertreter für Bürgermeister Tobias Scherf die Besucher in der Altstadt. Das Kälkenfest sei ein fester Bestandteil des Warburger Festkalenders und locke Besucher von Nah und Fern in die schöne Kulisse am Marktplatz. Er dankte dem KUW, den Stadtwerken und den Aktiven des Heimat- und Verkehrsvereins für den gute und unbürokratische Zusammenarbeit bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Festes. Die Höhepunkte des Kälkenfestes sind die Bürgerspiele, bei denen Episoden aus der Stadtgeschichte auf die Bühne kommen. Alm Freitag starteten die Aufführungen mit dem Stück „Die Bierprobe“, am Samstag stand „Die Warburger Jungfrau“ auf dem Programm. Am Sonntag folgte dann der Klassiker „Die Wasserwippe“.
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Azubis erleben andere Arbeitswelt

Eine Woche lang haben vier auszubildende Versicherungskaufleute der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH einen „SeitenWechsel“ vollzogen und sind aus ihren Lernorten in Detmold zum CWW nach Warburg gekommen. Hier lernten die jungen Menschen die Arbeit und das Leben in den Wohnhäusern des HPZ ebenso kennen wie das Lernen in der Laurentius-Schule und den Berufsalltag in den Werkstätten. Durch die Woche geführt hat Christian Jasny, Fundraising CWW, der den „SeitenWechsel“ gemeinsam mit Ralf Müller von der Ecclesia ins Leben gerufen hat. „Die intensiven Eindrücke und Blicke über den Tellerrand, die theoretische Begleitung und Schulung zu Hintergründen sowie die Begegnungen und Erlebnisse mit Menschen mit Behinderung sind für die jungen Menschen sehr wertvolle und bereichernde Lebenserfahrungen“, berichtet er. Seit neun Jahren existiert das Projekt und ist für die Ecclesia und ihre Auszubildenden ein fester und besonderer Bestandteil der Ausbildung. „Die Kooperation mit dem CWW ist uns eine Herzensangelegenheit und wir schätzen die Möglichkeiten, die sich uns und unseren Auszubildenden dadurch eröffnen, sehr“, sagt Philipp Brunsiek, der bei der Ecclesia im Bereich Personal für die Ausbildung zuständig ist und das Projekt von Beginn an begleitet hat. Die Erfahrungen aus der Woche in Warburg helfen den angehenden Versicherungskaufleuten auch, Sachverhalte oder Schadensfälle besser zu verstehen bzw. anders einzuschätzen und zu bewerten. Dazu tragen vor allem auch die Gespräche mit den Auszubildenden des CWW bei, die fester Bestandteil des Programms sind. „Diese Woche in der Einrichtung war eine sehr wertvolle Erfahrung für uns. Wir konnten lernen, wie die Menschen leben und wie authentisch und lebensfroh sie sind", berichtet Ecclesia-Azubi Stefan Dall.
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Schülerinnen schnupperten rein

Was macht man eigentlich als Erzieher oder Erzieherin im HPZ St. Laurentius? Welche Aufgaben übernimmt man als Heilerziehungspfleger? Und was bedeutet eigentlich geistige Behinderung? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten sieben Schülerinnen der Sekundarschule Warburg-Borgentreich im Rahmen der Veranstaltung „Schule trifft Betrieb“ bei ihrem Besuch bei der Caritas Wohnen gGmbH. Nach zwei theoretischen Vormittagen an den beiden Schulstandorten lag der Fokus an diesem Tag auf dem praktischen Erleben und Ausprobieren. Und das begann schon bei der Begrüßung: Wie alle Besucher mussten die Schülerinnen sich zunächst auf das Corona-Virus testen lassen und konnten im Haus der Gesundheit anschließend die richtige Händedesinfektion üben. Kristin Wieners, Heilerziehungspflegerin und bei der Caritas Wohnen gGmbH zuständig für die Koordination von Praktikanten am Standort Warburg, zeigte den Mädchen dann eine Wohngruppe für Kinder und Jugendliche. „Bei den Besuchen in der Schule kam immer wieder die Frage auf, wer eigentlich hier im HPZ lebt und wie die Kinder und Jugendlichen wohnen“, so Kristin Wieners. „Heute konnten die Schülerinnen einen Eindruck vom Leben und Arbeiten bei uns bekommen. Das hat sie sehr beeindruckt und einige können sich vorstellen, eine Ausbildung in diesem Bereich zu beginnen.“ Ihre Kollegin Elke Wieners erklärte in der Tagesförderstätte, mit welchem Methoden sie die einzelnen Sinne der Menschen anregt. Hier konnten die Schülerinnen selbst tasten, riechen, schmecken und zur Entspannung eine Handmassage erlernen. Ein Besuch bei der Reittherapie und ein Überblick über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und -wege sowie Zugangsvoraussetzungen rundeten den Vormittag ab.
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Azubis erleben andere Arbeitswelt

Eine Woche lang haben vier auszubildende Versicherungskaufleute der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH einen „SeitenWechsel“ vollzogen und sind aus ihren Lernorten in Detmold zum CWW nach Warburg gekommen. Hier lernten die jungen Menschen die Arbeit und das Leben in den Wohnhäusern des HPZ ebenso kennen wie das Lernen in der Laurentius-Schule und den Berufsalltag in den Werkstätten. Durch die Woche geführt hat Christian Jasny, Fundraising CWW, der den „SeitenWechsel“ gemeinsam mit Ralf Müller von der Ecclesia ins Leben gerufen hat. „Die intensiven Eindrücke und Blicke über den Tellerrand, die theoretische Begleitung und Schulung zu Hintergründen sowie die Begegnungen und Erlebnisse mit Menschen mit Behinderung sind für die jungen Menschen sehr wertvolle und bereichernde Lebenserfahrungen“, berichtet er. Seit neun Jahren existiert das Projekt und ist für die Ecclesia und ihre Auszubildenden ein fester und besonderer Bestandteil der Ausbildung. „Die Kooperation mit dem CWW ist uns eine Herzensangelegenheit und wir schätzen die Möglichkeiten, die sich uns und unseren Auszubildenden dadurch eröffnen, sehr“, sagt Philipp Brunsiek, der bei der Ecclesia im Bereich Personal für die Ausbildung zuständig ist und das Projekt von Beginn an begleitet hat. Die Erfahrungen aus der Woche in Warburg helfen den angehenden Versicherungskaufleuten auch, Sachverhalte oder Schadensfälle besser zu verstehen bzw. anders einzuschätzen und zu bewerten. Dazu tragen vor allem auch die Gespräche mit den Auszubildenden des CWW bei, die fester Bestandteil des Programms sind. „Diese Woche in der Einrichtung war eine sehr wertvolle Erfahrung für uns. Wir konnten lernen, wie die Menschen leben und wie authentisch und lebensfroh sie sind", berichtet Ecclesia-Azubi Stefan Dall.
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